Automatisiertes Fahren aus Sicht des Menschen

Mensch-Maschine-Interaktion (HMI) optimieren: Schlüsselrolle des Human Factor in der Fahrzeugentwicklung

Fahrerassistenzsysteme bieten enormes Potenzial, den Alltag am Steuer sicherer und komfortabler zu gestalten. Gleichzeitig stehen viele Nutzer den Systemen skeptisch gegenüber, weil sie oft nicht intuitiv, nachvollziehbar oder vertrauenswürdig wirken. Wir zeigen, wie ein menschenzentrierter Ansatz in der Fahrzeugentwicklung Vertrauen schafft, die Akzeptanz erhöht und innovative Funktionen erlebbar macht – unterstützt durch neueste Forschung und praxisnahe Methoden.

Subjektive Wahrnehmung und objektive Bewertung in einem ganzheitlichen Ansatz

Unser Ansatz kombiniert KPI (Key Performance Indicator)-basierte, objektive Bewertung mit der Korrelation subjektiver Wahrnehmungen. Diese Herangehensweise ermöglicht es uns, ein ganzheitliches Bild der Nutzererfahrung zu zeichnen. Unsere Analysen münden in neue Zielwerte und klare Handlungsempfehlungen, die unseren Kunden dabei helfen, ihre Produkte und Dienstleistungen optimal auf ihre Endnutzer abzustimmen und eine markenspezifische Ausprägung zu erhalten (Marken DNA).

KPI-Entwicklung UX

Expertin bespricht im Fahrzeug mit Fahrer die Bewertung einer Fahrzeugfunktion auf einem Tablet zur Ableitung von UX-Anforderungen und messbaren KPIs.

  • Ableitung objektiver KPIs aus subjektiven Nutzeranforderungen
  • Messbare Entwicklungsziele für eine zielgerichtete Fahrzeugentwicklung
  • Steigerung von Nutzerakzeptanz und User Experience durch kundenzentrierte Anforderungen

Benchmarking

Gesamtflotte der Fahrzeuge, die dem Benchmark unterzogen werden, vor dem Shelter16, dem Hauptsitz von MdynamiX. Testingenieure von MdynamiX, dem IFM und auto motor und sport stehen um die Fahrzeuge und besprechen die finalen Testabläufe.

  • Objektiver Vergleich von Fahrzeugen und Funktionen mit dem Wettbewerb
  • Identifikation von Best Practices und Optimierungspotenzialen für die Produktentwicklung
  • Fundierte Handlungsempfehlungen auf Basis realer Nutzerstudien und Fahrversuche

Design Thinking

Ein Mann präsentiert vor einem Bildschirm mit vier Bildern eines Autoinnenraums, beschriftet mit ‚Nähernd‘, ‚Kurz vor dem Bremsen‘, ‚Während der Bremsung‘ und ‚Während der Beschleunigung‘. Zwei Personen hören zu, eine weitere sitzt am Tisch mit einem Laptop. Im Hintergrund: Fenster, Pflanze und Whiteboard.

  • Nutzerzentrierte Entwicklung intuitiver Fahrzeugfunktionen und HMI-Konzepte
  • Frühes Nutzerfeedback zur Optimierung von Konzepten, Bedienlogiken und Interaktionen
  • Höhere Akzeptanz und Nutzerzufriedenheit durch iterative Konzeptentwicklung

HMI-Konzeptentwicklung

Proband gestaltet sein eigenes Head-up-Display im Rahmen der Design Thinking Studie

  • Ganzheitliche Entwicklung von HMI und Fahrzeugfunktion als integriertes System
  • Optimierung von Bedienlogik und Echtzeit-Feedback für eine intuitive Nutzerinteraktion
  • Validierte HMI-Konzepte durch iterative Entwicklung und praxisnahe Usability-Tests

Motion Sickness

Proband testet automatisierte Fahrfunktionen mit VR-Headset im Fahrzeug zur Analyse von Motion Sickness und Nutzerakzeptanz bei ADAS-Entwicklung.

  • Analyse und Bewertung von Motion Sickness in realen und simulierten Fahrszenarien
  • Identifikation relevanter Einflussfaktoren zur Optimierung von Fahrzeugfunktionen und Fahrstrategien
  • Steigerung von Komfort und Nutzerakzeptanz durch wissenschaftlich fundierte Human-Factor-Methoden

Fahrsimulator Studien

Fahrzeug auf Bewegungsplattform im Fahrsimulator zur Analyse von Fahrerassistenzsystemen, HMI-Interaktion und Nutzerakzeptanz im frühen Entwicklungsstadium.

  • Planung und Durchführung wissenschaftlicher Fahrsimulatorstudien
  • Erhebung objektiver Messdaten und subjektiver Nutzerbewertungen
  • Fundierte Entscheidungsgrundlage für die Entwicklung intuitiver und sicherer Fahrzeugfunktionen

Eye Tracking & Body Motion

Fahrerin mit Eye-Tracking-System im Fahrzeug zur Analyse von Blickverhalten und Wahrnehmung bei ADAS- und HMI-Funktionen.

  • Objektive Analyse des Nutzerverhaltens durch Eye Tracking und Body-Motion-Erfassung
  • Identifikation von Blickverhalten, Aufmerksamkeit und Bewegungsmustern während der Fahrzeuginteraktion
  • Optimierung von HMI, Ergonomie und User Experience auf Basis objektiver Messdaten

Modular, interkulturell, umfassend: Unser Ansatz für Ihre ADAS-Entwicklung

Unser Leistungsspektrum ist vielfältig und modular aufgebaut und reicht von der User-Experience-Evaluation über umfassende Studien zu Kunden- und Marktforschung oder Benchmarks bis hin zu Datenanalysen und fachlicher Beratung. Dabei geht unsere Expertise über nationale Grenzen hinaus. Durch unsere interkulturelle Kompetenz und unsere Kenntnis unterschiedlicher Märkte und Kulturen passen wir unsere Methoden und Vorgehensweisen situativ an. Denn eine ADAS-Funktion muss in verschiedenen Märkten und kulturellen Kontexten unterschiedliche Eigenschaften aufweisen und lässt sich nicht für jeden Markt gleich applizieren.

Sie wollen Ihre ADAS-Funktionen optimal auf die Bedürfnisse Ihrer Kunden abstimmen?
Kontaktieren Sie uns – echte Nutzerperspektive, gesteigerte Akzeptanz und optimale User Experience.

Seda Aydogdu
Head of ADAS/AD & UX
+49 1515 0786 680
solution@mdynamix.de

FAQS – Häufig gestellte Fragen zu UX & Human Factor