Automated driving (ADAS)  |  News

Das MXcarkit – vom Modellauto beim Studierendenwettbewerb zum Spitzen-Tool für Forschung und Entwicklung

Bislang sind die MXcarkits durch das Event Autonomous Driving Challenge des VDI bekannt geworden und waren auch gleich ganz vorn mit dabei. Was für einen Wettbewerb unter Ingenieursstudierenden zu Erfolg führt, kann in der realen Forschung und Entwicklung im Bereich autonomes Fahren genauso gut funktionieren. So dachten auch Prof. Peter Pfeffer und Prof. Markus Krug. Das Ergebnis: die MXcarkits.

 

Aus Spaß wird Ernst

Die MXcarkits sind Fahrzeuge aus dem Modellbau, die jedoch weit mehr leisten als ferngesteuert Fahr- und Parksituationen mit Bravur zu bewältigen. Durch den Einbau einer Sensorik und eines Echtzeitrechner haben sie echte Computing Power an Bord und können so automatisiert Fahrsituationen meistern. Im Vergleich zu bereits auf dem Markt existierenden Modellen wurden sie bewusst dynamischer gestaltet mit einem tollen Preis-Leistung-Verhältnis!

 

Geringer Aufwand für die Inbetriebnahme

Zunächst einmal ist der Aufwand, um das Auto zum Laufen zu bringen viel geringer als bei einem eigenen Aufbau.  Durch das leistungsstarke NVIDIA Board sind alle Zugriffe auf Sensoren und Aktuatorik (Lenkung und Beschleunigung) bereits gegeben. Eine eigens entwickelte Basissoftware bindet die Sensorik und Aktuatorik bereits ein und eine Basisfahrfunktion ist bereits integriert.

Das in der Roboterentwicklung gut bekannte Robot Operating System (ROS) ermöglicht durch die gegebenen Schnittstellen eine einfache Handhabung der Software. Ein großer Vorteil ist, dass die Sensorik bereits exakt ausgerichtet und somit komplett installiert und eingestellt ist. Die MXcarkits können umgehend für die Entwicklung automatisierter Fahrmanöver eingesetzt werden. Es kann auch als Zwischenstufe zwischen Simulation und realem Fahrversuch eingesetzt werden, um für den Fahrversuch vorab wertvolle Ergebnisse zu gewinnen.

Die Supercup Variante hat derzeit eines der stärksten Boards, das auf dem Markt erhältlich ist, und ermöglicht mit der starken Rechenkapazität das Testen von eigener komplexer Software selbst mit aufwendigen KI Algorithmen.

Durch die WLAN-Verbindung können während der Fahrt bereits alle Sensordaten analysiert werden und das Fahrzeug parametriert werden. Aufzeichnungen der gefahrenen Manöver für eine spätere Analyse sind ebenfalls möglich.

 

Aus „Ready To Run“ wird „Ready To Let Run“!

Insbesondere für Deep Learning Versuche sind die Car Kits von Nutzen. An den Modellfahrzeugen können Softwaretests mit geringem Sicherheitsrisiko durchgeführt werden. Bevor es im realen Fahrversuch mit Maßstab 1:1 angewandt wird. Das spart Zeit, schont Ressourcen und dient der Sicherheit.

 

Essentiell für jede R&D Abteilung in Wirtschaft und Forschung

Unsere Car Kits stellen eine effektive Ergänzung in Forschungsinstituten und im Lehrbetrieb von Hochschulen und Universitäten dar. Studierenden im Bereich Fahrerassistenzsysteme und autonomes Fahren bieten die Modellfahrzeuge einen schnellen Einstieg, um zeitnahe Ergebnisse zu erhalten.

Die schnelle Einsatzfähigkeit der Car Kits in F&E Abteilungen von OEMs und Zulieferern ist auch in der Wirtschaft ein großer Vorteil. Studierende in Unternehmen können mit den Car Kits wertvolle Ergebnisse erzielen, ohne Fahrversuche mit echten Fahrzeugen auszuführen.

 

Ihr Nutzen aus unserem Konzept

  • Kosteneffizientes rapid prototyping
  • Sofort einsetzbar als Basis für die eigenen Entwicklungen
  • Effektives Erzielen wertvoller Ergebnisse
  • Ein unabkömmlicher Zwischenschritt zwischen Simulation und Realversuch

 

Die detaillierte Produktbeschreibung finden Sie hier. Für mehr Informationen wenden Sie sich an Prof. Markus Krug (markus.krug@mdynamix.de) oder Johann Haselberger (johann.haselberger@hs-kempten.de).