Kooperation mit Auto Motor und Sport

ADAS im Benchmark – Fahrerassistenzsysteme aus Nutzersicht

Wir schließen die Lücke zwischen normgerechter Funktionalität und erlebter Systemleistung

Gemeinsam mit Auto Motor und Sport und dem IFM – Institut für Fahrerassistenz und vernetzte Mobilität prüfen wir regelmäßig, wie sicher, zuverlässig und komfortabel moderne Fahrerassistenzsysteme im Alltag agieren – auf Basis fundierter Daten und echter Fahreindrücke.

Entdecken Sie hier alle Ergebnisse unserer feldbasierten Testreihe und vergleichen Sie die Systeme direkt miteinander.

Im Fokus unserer Tests stehen zentrale Komfortassistenzsysteme wie die adaptive Abstandstemporegelung (ACC), der Spurhalteassistent (LKAS) sowie Parkassistenzsysteme (PMA). Entscheidend ist dabei nicht allein, ob diese Funktionen normgerecht funktionieren – sondern wie ihre Leistung aus Sicht der Nutzer tatsächlich wahrgenommen und erlebt wird. Doch warum ist genau diese Perspektive heute so entscheidend?

Fahrerassistenzsysteme verfehlen ihren Zweck – warum echte Unterstützung im Fahralltag oft ausbleibt

Oft sind Funktionen technisch vorhanden, aus Nutzersicht jedoch noch nicht ausreichend gereift. Sie erkennen individuelle Fahrerwünsche nur begrenzt, greifen spürbar in den Fahrstil ein und fühlen sich dadurch fremd oder unnatürlich an. Gleichzeitig fehlt es vielen Nutzern an technischem Verständnis im Umgang mit den Systemen.
Eine Schlüsselrolle spielt dabei das HMI (Human-Machine Interface): Es entscheidet darüber, ob der Nutzer versteht, warum das System eingreift, was es kann – und wo seine Grenzen liegen. Fehlt diese Transparenz, bleibt Assistenz abstrakt und Vertrauen entsteht nicht.

In der aktuellen Folge Moove-Podcasts von auto motor und sport spricht Prof. Bernhard Schick (CEO der MdynamiX und Leiter des Instituts für Fahrerassistenz und vernetzte Mobilität an der Hochschule Kempten) über die Grenzen und Herausforderungen moderner Assistenzsysteme.

 

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Wie wir Fahrerassistenzsysteme ganzheitlich bewerten

Grundlage des Benchmarks ist eine Methodik, die das messbare Eingriffsverhalten von Fahrerassistenzsystemen mit dem Erleben des Fahrers vergleicht. Erfasst wird, wie Assistenzsysteme im Fahrbetrieb beschleunigen, verzögern und regeln – und gleichzeitig, wie sich genau diese Eingriffe anfühlen: ob sie nachvollziehbar sind, Vertrauen schaffen und als komfortable Unterstützung wahrgenommen werden.

MXeval wertet die objektiven Messdaten live im Fahrzeug aus, während Fahrerurteile über die MXevalApp dokumentiert werden.

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Wie wir bei der objektiven Bewertung vorgehen – erklärt am Beispiel des Spurhalteassistenten.

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So erfassen wir direktes Nutzerfeedback – subjektive Bewertung.

Behind the Scenes: Einblicke in unsere Benchmarktests

Wie sehen Assistenzsystem-Tests jenseits von Diagrammen und Ergebnistabellen aus? Die folgenden Einblicke führen hinter die Kulissen der Benchmarktests und zeigen, wie unsere Testingenieure Versuchsfahrten vorbereiten und Fahrerassistenzsysteme unter realen Bedingungen unter die Lupe nehmen.

Flotte

Für den ADAS-Benchmark werden gezielt Modelle ausgewählt, die mit den jeweils relevanten Fahrerassistenzsystemen ausgestattet sind und den aktuellen Stand der Serienentwicklung zeigen. Ziel der ersten Testreihe war es, eine belastbare Referenz zu schaffen, die als Grundlage für zukünftige Vergleiche dient.

Messtechnik

Die Tests basieren auf einer hochpräzisen Messkette, die Fahrzeugbewegung, Position, Abstand und Dynamik synchron und zentimetergenau erfasst und objektiv auswertbar macht. (Erfahren Sie hier die Details zur eingesetzten Messtechnik im ADAS-Benchmark.)

Fahrmanöver

Die Testszenarien sind klar definiert und werden im realen Verkehr auf öffentlichen Landstraßen und Autobahnen gefahren. Eine zentrale Bewertungsgröße ist das subjektive Sicherheits- und Komfortempfinden der Fahrer.

Wer testet?

Die Testfahrten werden von erfahrenen Testingenieuren von MdynamiX und des IFM durchgeführt. Ergänzt wird die Bewertung durch das Team von auto motor und sport, das seine journalistische Perspektive sowie die Relevanzkriterien seiner Leserschaft in den Benchmark einbringt.

  • Logo der Zeitschrift auto motor und sport auf der Jacke eines Projektmitglieds der gemeinsamen ADAS-Testreihe von MdynamiX, auto motor und sport und dem IFM. In der Hand hält die Person eine Checkliste zur Vorbereitung der bevorstehenden Testfahrt.

    Auftakt der gemeinsamen ADAS-Testreihe von MdynamiX, dem IFM und ams.

  • Gesamtflotte der Fahrzeuge, die dem Benchmark unterzogen werden, vor dem Shelter16, dem Hauptsitz von MdynamiX. Testingenieure von MdynamiX, dem IFM und auto motor und sport stehen um die Fahrzeuge und besprechen die finalen Testabläufe.

    Die Fahrzeugflotte der ersten Testreihe des gemeinsamen ADAS-Benchmarks.

  • Gesamte Fahrzeugflotte während einer Autobahntestfahrt im Rahmen des ADAS-Benchmarks von auto motor und sport und MdynamiX.

    Die Fahrzeugflotte der ersten Testreihe des gemeinsamen ADAS-Benchmarks.

  • Testingenieur des IFM richtet die Messtechnik in einem Testfahrzeug für den ADAS-Benchmark ein.

    Einrichtung der Messtechnik für die objektive Datenerfassung im ADAS-Benchmark.

  • Testingenieur des IFM kalibriert die Messtechnik im Testfahrzeug am Laptop für den ADAS-Benchmark.

    Einrichtung der Messtechnik für die objektive Datenerfassung im ADAS-Benchmark.

  • Testfahrer bewertet ein gefahrenes Fahrmanöver im ADAS-Benchmark mit der MXevalApp auf einem Tablet, das ihm von einer Mitinsassin überreicht wird.

    Subjektive Bewertung der Manöver direkt nach der Durchführung mit der MXevalApp.

  • Testfahrer bewertet ein gefahrenes Fahrmanöver im ADAS-Benchmark mit der MXevalApp auf einem Tablet, das ihm von einer Mitinsassin überreicht wird.

    Subjektive Bewertung der Manöver direkt nach der Durchführung mit der MXevalApp.

  • Parklücke mit Pylone als Markierung für den Parkassistenten-Test (PMA) im Rahmen des ADAS-Benchmarks von auto motor und sport, dem IFM und MdynamiX.

    Aufbau für den Parkassistenten-Test (PMA).

  • Fahrzeug parkt in eine Parklücke mit Pylonen als Markierung. Getestet wird der Parkassistent (PMA) im Rahmen des ADAS-Benchmarks von auto motor und sport, dem IFM und MdynamiX.

    Aufbau für den Parkassistenten-Test (PMA).

  • Test der adaptiven Abstandstemporegelung (ACC) im Rahmen des ADAS-Benchmarks von auto motor und sport mit MdynamiX auf der Autobahn.

    Test der adaptiven Abstandstemporegelung (ACC) auf der Autobahn.

  • Test des Spurhalteassistent (LKAS) im Rahmen des ADAS-Benchmarks von auto motor und sport mit MdynamiX auf der Autobahn.

    Test des Spurhalteassistent (LKAS) auf der Autobahn.

  • Testfahrer des ADAS-Benchmarks mit auto motor und sport, dem IFM und MdynamiX.

    Unsere Testfahrer – gesamtes Projektteam.

  • Testfahrer beginnt Testfahrt im Rahmen des ADAS-Benchmark mit Auto motor und sport, dem IFM und der MdynamiX.

    Unsere Testfahrer.

  • Testfahrer rüsten Testfahrzeug mit Messtechnik aus für das ADAS-Benchmark mit Auto motor und sport, dem IFM und der MdynamiX.

    Unsere Testfahrer.

  • Testfahrer vor einer Testfahrt im Rahmen des ADAS-Benchmark mit Auto motor und sport, dem IFM und der MdynamiX. Im Vordergrund erkennt man eine D-GPS-Antenne auf dem Dach des Fahrzeugs.

    Unsere Testfahrer.

 
 

auto motor und sport (ams) zählt zu den renommiertesten Fachzeitschriften für Auto- und Motorsport mit fundierten Fahrzeugtests und Vergleichen, kritischen Analysen und Hintergrundberichten zu Technik und Trends. Hinter der Marke steht die Motor Presse Stuttgart, die mit ihren Chefredakteuren (u.a. Michael Pfeiffer, Birgit Priemer) und Experten wie Alexander Bloch einen unabhängigen Journalismus verfolgt.

Logo der auto motor und sport – Fachzeitschriften für Auto- und Motorsport

Das IFM – Institut für Fahrerassistenz und vernetzte Mobilität (IFM) der Hochschule Kempten ist eine interdisziplinäre Forschungseinrichtung, die sich auf Fahrerassistenzsysteme, automatisiertes Fahren und vernetzte Mobilität konzentriert. Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung von Methoden für Assistenzsysteme, Simulation, Validierung von Sicherheit und Zuverlässigkeit sowie Mobilitätsforschung in enger Kooperation mit Wissenschaft und Industrie.

Logo des IFM – Instituts für Fahrerassistenz und vernetzte Mobilität an der Hochschule Kempten.

Mit feldbasierten Fahrtests, intelligenter Messtechnik und einer Methodik, die objektive Fahrzeugdaten mit subjektivem Fahrerfeedback kombiniert, sind wir Ihr Ansprechpartner für Benchmarking im Automotive-Bereich.

Tristan Schwandke
Head of Sales DACH & Marketing
+49 1515 5345660
tristan.schwandke@mdynamix.de

FAQS – ADAS-BENCHMARK

Logo zur Partnerschaft von auto motor und sport und MdynamiX zu ADAS Benchmarks.