Fahrkomfort, Akzeptanz und Sicherheit durch nutzerzentrierte ADAS-Entwicklung

Motion Sickness bei automatisiertem Fahren ab Level 2++

Unvorhersehbare Fahrmanöver und unnatürliche Fahrzeugbewegungen können Motion Sickness auslösen und den Nutzen automatisierter Fahrfunktionen stark einschränken. Studien im Simulator und im Realfahrzeug helfen, Ursachen frühzeitig zu identifizieren und ADAS so zu gestalten, dass sie komfortabel, sicher und alltagstauglich genutzt werden können.

  • Lösen Ihre Fahrerassistenzsysteme ruckartige Lenkbewegungen oder unvorhersehbare Fahrzeugreaktionen aus, die Ihr Kunde als störend und unkomfortabel empfindet?
  • Fühlt sich das automatisierte Fahren unnatürlich oder synthetisch an?
  • Entwickeln Sie Ihre Fahrerassistenzsysteme so, dass Autofahrer die Fahrzeit produktiv nutzen können, ohne reisekrank zu werden?

Werden Fahrfunktionen als unvorhersehbar oder störend wahrgenommen, kann dies Motion Sickness auslösen – besser bekannt als Reisekrankheit oder Kinetose. In solchen Fällen wird der Nutzen von Fahrerassistenzsystemen schnell infrage gestellt. Stellen Sie sich vor, Sie fahren hochautomatisiert auf der Autobahn und möchten die Zeit für Arbeitstätigkeiten wie Online-Konferenzen oder der Bearbeitung von E-Mails nutzen, oder sich Freizeitaktivitäten wie Fernsehen oder Lesen widmen. Doch bereits nach kurzer Zeit wird Ihnen übel. Dieses Unwohlsein verhindert, dass das System so genutzt werden kann, wie es ursprünglich konzipiert und beworben wurde. Dieses Phänomen tritt insbesondere bei ADAS-Funktionen auf, die es erlauben, den Blick während des assistierten Fahrens vom Verkehr abzuwenden.

Die Ursachen von Motion Sickness im Kontext des automatisierten Fahrens verstehen

Motion Sickness im Kontext von automatisiertem Fahren bezeichnet die Übelkeit und das Unwohlsein, die entstehen können, wenn es eine Diskrepanz zwischen den visuellen Eindrücken und der Bewegung des Körpers gibt. Dies tritt insbesondere dann auf, wenn Passagiere Aktivitäten wie Lesen oder Arbeiten ausführen, während das Fahrzeug autonom Fährt. Die mangelnde Kontrolle über das Fahrzeug sowie unvorhersehbare Fahrmanöver können die Wahrnehmung des Gleichgewichts stören und zu den typischen Symptomen der Reisekrankheit führen. Besonders problematisch ist dies, wenn die Wahrnehmung der Fahrzeugbewegung nicht mit den Erwartungen des Körpers übereinstimmt – etwa bei abrupten Lenkbewegungen oder unregelmäßigem Beschleunigen und Bremsen.

Probandenstudien und interdisziplinäre Zusammenarbeit zur Weiterentwicklung sicherer ADAS-Funktionen

Um diese Erkenntnisse frühzeitig in die Entwicklung einfließen zu lassen und Problemen vorzubeugen, führen wir sowohl auf Simulatoren als auch in realen Fahrversuchen umfassende Probandenstudien durch. Die daraus gewonnenen Daten ermöglichen es uns, Anforderungslisten und Maßnahmen für zukünftige Assistenzsysteme zu definieren.
Dabei arbeiten wir eng mit der Charité in Berlin zusammen, um eine Brücke zwischen Medizin und dem Automobilsektor sowie mobilen Anwendungen zu schlagen. Diese Kooperation ermöglicht uns, nicht nur technische Lösungen zu entwickeln, sondern auch ein tiefes Verständnis der physiologischen und psychologischen Auswirkungen des automatisierten Fahrens zu erlangen.

Mehrwert von Studien im Bereich automatisiertes Fahren

  • Akzeptanz von Fahrerassistenzsystemen und automatisierter Fahrzeuge fördern
  • Sicherheitsgefühl erhöhen
    Reduzierte Motion Sickness, trägt zu erhöhter Konzentration und Entspannung des Fahrzeugnutzers bei. Dies trägt folglich zur allgemeinen Sicherheit bei.
  • Fahrkomfort verbessern
    Das Verständnis von Motion Sickness ermöglicht es Entwicklern, Technologien und ergonomische Designs zu implementieren, die den Fahrkomfort im Kontext des hochautomatisierten Fahrens erhöhen.
  • Vorreiter auf dem Markt sein
    Kundenbedürfnisse erfüllen und Spaß am Gefahrenwerden vermitteln.

Gestalten Sie automatisiertes Fahren komfortabel und vertrauenswürdig. Kontaktieren Sie uns und erfahren Sie, wie nutzerzentrierte Studien Motion Sickness frühzeitig vermeiden.

Seda Aydogdu
Head of ADAS/AD & UX
+49 1515 0786 680
solution@mdynamix.de

FAQs – Häufig gestellte Fragen zum Thema Motion Sickness Studien